Spielbericht: DJK Otting – TSV Fridolfing 0:2

Beim Gastspiel des Tabellenersten beim Tabellenletzten war die vermeintliche Rollenverteilung über 90 Minuten nur wenig bis gar nicht sichtbar. Die Gastgeber kämpften das gesamte Spiel aufopferungsvoll, hatten aber wie schon öfter in dieser Vorrunde einfach das Spielglück nicht auf ihrer Seite.

Otting begann die Partie schwungvoll und hatte mehr Spielanteile. Nach 6 Minuten hatte Theo Lackenbauer mit einer Direktabnahme aus 16m Torentfernung die erste Möglichkeit zur Führung aber Fridolfings Maximilian Kiermeier tauchte ab und parierte Lackenbauers Schuss bravurös.

Nach einer viertel Stunde kam Gastspieler Alexander Auer aus einem Gestochere im Ottinger 16er zur ersten Gästechance, aber diesmal zeigte Heimtorwart Stefan Fenninger sein Können.

Nach 30 Minuten kamen abermals die Gäste zu einer Möglichkeit. Tobias Schild nutzte dabei eine Misserverständnis der Ottinger Abwehr – sein Abschluss vor Fenninger ging aber am Tor vorbei.

Wenige Minuten später visierte Lackenbauer nach einem Abpraller wieder das Fridolfinger Tor an, seine Schusschance strich aber über’s Tor.

Kurz vor der Halbzeit kamen die Gäste dann ohne Mühe zur Führung. Einen von Fridolfing nach vorne gespielten Ball wollte Ottings Kapitän Maximilian Rohlik zu seinem Torwart köpfen, übersah dabei aber, dass dieser schon weit aus seinem Kasten herausgekommen war. Rohlik bugsierte den Ball damit über Fenninger in die eigenen Maschen zum 0:1-Rückstand (45.). Eine Situation wie sie das glücklose Spiel der Ottinger in den letzten Wochen nicht besser beschreiben könnte.

In der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer ebenfalls eine ausgeglichene und spannende Partie.

Nach knapp einer Stunde entschied Schiedsrichter Christian Greim auf Foulelfmeter für die Gäste. Den Strafstoß von Christoph Zeif konnte der in der Halbzeit für den verletzten Fenninger eingewechselte Markus Steinmaßl aber mit einem tollen Reflex parieren.

Aber auch dieses kurzzeitige Erfolgserlebnis konnten die Ottinger nicht gewinnbringend ummünzen – im Gegenteil. Nur wenige Minuten versuchte Steinmaßl einen zu ihm zurückgespielten Ball nach vorne zu schlagen. Dabei traf er aber unglücklich den heraneilenden Marco Jäger und der Ball landete – wie sollte es anders sein – im Ottinger Tor zum 0:2 Endstand (60.).